• Sachverständiger für Haus- und Kleingarten Thomas Bauer
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  • Birke

Sachverständigenbüro


Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) 

Thomas Bauer

 

Hauptsitz Schwaben:

Barbara-Gignoux-Weg 20 a
86153 Augsburg

Fon: +49 821 6610485
Mobil: +49 179 666 4881

 

Niederlassung Oberbayern:

Frühlingstraße 26

85354 Freising (Weihenstephan)

Fon: +49 08161 976 9746
Mobil: +49 179 666 4881  

Ergänzende Dienstleistungen

Neben dem Fachgebiet Haus- und Kleingärten, für das Thomas Bauer öffentlich bestellt und vereidigt wurde, wurden weitere Qualifikationen erworben, die das Leistungssektrum ergänzend abrunden.

Informationen zur Regelbaumkontrolle

 

Zur Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht sollte jeder Grundstückseigentümer in regelmäßigen Intervallen den Zustand und die Verkehrssicherheit der Bäume überprüfen lassen. Als zertifizierter Baumkontrolleur können von mir die Regelkontrollen von Bäumen entsprechend Richtlinie zur Überprüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen - Baumkontrollrichtlinie der FLL (Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V.) erstellt werden.

Eine Bilderstrecke für die Visualisierung finden Sie nach den Ausführungen.

Was ist ein Baumkaster?

In der Regel wird von mir ein GIS-basiertes Baumkataster erstellt, um auch für die Baumeigentümer, Stiftungen, Vereine, Firmen oder Privatleute alle relevanten Informationen fachgerecht und nachvollziehbar darzustellen.

Ein Baumkataster ist ein Verzeichnis von Bäumen. Die Daten sind in einer Tabelle/Datenbank gespeichert und auf einer Karte verzeichnet. Für ein Baumkataster wird ein geographisches Informationssystem (GIS) benötigt. Es dient zur räumlichen Darstellung der Bäume auf einer Karte, Eingabe, Abfrage, Verwaltung, Auswertung und Ausgabe der Daten.

Folgende Übersicht aus dem Baumkataster soll die Vorteile eines GIS-basierten Baumkatasters darstellen:

 

Muster Baumkataster

 

GIS ist ein eigenes umfangreiches Spezialgebiet. Daher wird aufgrund der Komplexität nicht zu sehr ins Detail gegangen und sich auf die notwendigen (Grund-) Funktionen für das Baumkataster beschränkt. Ich arbeite mit einem Baumkataster, welches bei zahlreichen Gemeinden, Baumpflegern und Baumkontrolleuren im Einsatz ist.

 

Wie kann ein Workflow aussehen?

Der Workflow wird immer an den Bestand der Bäume und den entsprechenden Auftrag angepasst.

Ein möglicher Workflow, der mit einem meiner großen Auftraggeber gegestimmt ist, möchte ich exemplarisch vorstellen:

 

Gemäß FLL Baumkontrollrichtlinien ist die Verkehrssicherheit durch fachgerechte Regelbaukontrollen und Dokumentationen, verbunden mit ggfs. erforderlichen weiteren Maßnahmen sicherzustellen. Bei Kindertagesstätten ist zudem erforderlich die Bepflanzung zu überprüfen, um sicherzustellen, dass keine Giftpflanzen vorhanden sind.

Mit der Erbringung der Regelbaumkontrollen gemäß FLL, sowie eine damit verbundene Überprüfung der Gartenflächen auf Giftpflanzen können diese Kontrollverpflichtungen und eine mögliche Haftung auf mich als Sachverständigen übertragen werden.

Ich führe die Regelbaumkontrollen gemäß der aktuellen Baumkontrollrichtlinien der FLL (derzeit: Richtlinien für Regelkontrollen zur Überprüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen – Baumkontrollrichtlinien, 2010) in Abstimmung mit den Organisationseinheiten vor Ort durch. In meinen Geschäftsräumen wird ein Baumkontrollbuch (GIS-basiertes Baumkataster) geführt.  Ich erstelle nach den Begehungen eine Sachverständigenstellungnahme inkl. Kopien der Protokolle (Baumdatenblättter), in der die Ergebnisse festgehalten werden. Diese wird per Mail an die Organisationseinheit und auf Wunsch in „CC“ weiteren Personen zur Verfügung gestellt. Die Sachverständigenstellungnahme ist die Zusammenfassung und dient der Arbeitserleichterung vor Ort.

Wurde festgestellt, dass z.B. baumpflegerische Maßnahmen (Totholzentfernung) erforderlich sind, wird die Dringlichkeit in Ampelform dargestellt. Auf Wunsch kann durch mich eine Hilfestellung bei der Erledigung der Maßnahmen geleistet werden. 

 

Informationen für Kleingartenvereine und Stiftungen

Bei Kleingartenvereinen uns Stiftungen stellt sich die Thematik ähnlich dar, lediglich für eine bessere Lesbarkeit wird nachfolgend die Ausführung anhand von Kleingartenvereinen erstellt.

Insbesondere bei Kleingartenvereinen stellt sich die Frage, ob die Bäume und Gehölze auf Gemeinschaftsflächen (Parkplätze, Wege, Spielplätze, Außenanlagen, etc.) im Verantwortungsbereich der Vereine liegen.

Wurde vom Grundstückseigentümer die Verkehrssicherungspflicht abgetreten, muss der Verein die Verkehrssicherheit durch die vorgeschriebenen Regelbaumkontrollen gemäß FLL von fachkundigen Personen durchführen und dokumentieren lassen. Der Verein, also der Vorstand des Vereins, ist hierfür verantwortlich und hat somit ein potentielles Risiko im Falle eines Schadens in die Haftung genommen zu werden. 

Grundsätzlich kann diese Kontrollaufgabe von einem Vereinsmitglied durchgeführt werden, wenn dieses die ausreichende Fachkunde (z.B. als zertifizierter Baumkontrolleur) nachweisen kann. In diesen Fällen empfiehlt es sich, zu prüfen, ob eine Versicherung diese Kontrolltätigkeit in ausreichender Höhe versichert. Handelt es sich um ein Vorstandsmitglied, ist bei der Versicherung vorab nachzufragen, ob im Falle eines Schadens diese Tätigkeit im Rahmen der bestehenden Versicherungen abgedeckt ist. 

Es sollte genau dokumentiert werden, wer für die Baumkontrolle und daraus resultierenden Maßnahmen verantwortlich ist. 

Die Baumkontrolle kann auch an Externe abgetreten werden. Dies hat für den Verein den Vorteil, eine fachgerechte Baumkontrolle und Dokumentation vorweisen zu können und gleichzeitig die Haftung für den Verein zu minimieren.

In der Praxis hat es sich bewährt, die Baumkontrolle von Personen / Firmen durchführen zu lassen, die nicht an weiteren Maßnahmen wie z.B. an der Fällung bzw. Baumpflege durch Folgeaufträge profitieren. 

Schaden durch Pflegemaßnahmen, Schnittschaden, Bewertung des Schadens

Fachvorträge werden in der Regel mit Powerpoint-Unterstützung und entsprechenden Unterrichtsmaterialien durchgeführt. Durch die Visualisierung und die pädagogisch neuesten Methoden (siehe Ausbildereignung) wird komplexes Wissen leicht verständlich vermittelt. Die Themenauswahl, Zielsetzung und Länge der Veranstaltung erfolgt selbstverständlich individuell nach den entsprechenden Bedürfnissen. 

Vorträge, Schulungen hat Thomas Bauer unter anderem bereits bei folgenden Institutionen gehalten:

  • Bayerischem Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten (Sachverständigenfortbildungstagung)
  • Bundesverband deutscher Gartenfreunde e.V.
  • Landesverband bayerischer Kleingärtner e.V.
  • Verband der Kleingärtner Baden-Württemberg e. V.
  • Kleingartenverband München e.V.
  • Stadtverband Nürnberg der Kleingärtner e.V.
  • Stadtverband Augsburg der Kleingärtner e.V.

 

Schulungsreihen / Kleingartenfachberaterausbildung

 

Neben den Fachvorträgen habe ich mehrfach für den Stadtverband Augsburg der Kleingärtner e.V. eine Kleingartenfachberaterausbildung 

für interessierte Pächter durchgeführt: 

Den Teilnehmern werden innerhalb von ca. zwei Jahren umfangreiche Fachkenntnisse vermittelt. Der Lehrplan umfasst ca. 110 theoretische Schulungsstunden, sowie Baum- und Strauchschnittkurse und Lehrfahrten. Diese Fachthemen sind in vier Semester gegliedert 

 

Umfangreichere Schulungen wie mehrtägige Weiterbildungen oder Ergänzungen zu den Fachberaterausbildungen können individuell auf die Bedürfnisse angepasst werden.

 

Sehr gerne wird für Sie ein Angebot für Fachvorträge oder Schulungsreihen erstellt.

Sie wollen Ihren Garten umgestalten oder neu anlegen? 

Die Planung des Garten erfolgt nach eingehender Beratung vor Ort. 

Hierfür werden unterschiedliche Gestaltungselemente vorgestellt und gegeben falls in Abstimmung mit der zukünftigen Nutzung des Gartens in die Vorplanung aufgenommen. Vorschläge und Anregungen werden bewertet und diskutiert. 

Das besprochene Konzept wird nachbereitet und kann anschließend vor Ort visualisiert werden, um einen Eindruck des Planungsstands zu gewinnen. 

Sie wollen Ihren Garten selber Anlegen und benötigen nur eine Einweisung, wie die Arbeiten aus fachlicher Sicht ausgeführt werden sollen?

Der Sachverständige Thomas Bauer  steht mit seinem Wissen gerne zur Verfügung und zeigt Ihnen wichtige Arbeitsschritte.

Bei Vergabe der Arbeiten an eine Firma können bei Bedarf die Arbeiten / das Ergebnis überwacht und abgenommen werden. 

Gartengestaltung und Tipps vom Gartensachverständigen

Seit der Einführung des Umweltschadensgesetzes im Jahr 2007 finden sich in Genehmigungsbescheiden oder Baugenehmigungen zunehmend Auflagen, die eine „Umweltbaubegleitung“ fordern. Die Umweltbaubegleitung (UBB) ist bei diversen Bauvorhaben zu finden. Das Ziel der UBB ist die Beachtung aller gesetzlichen Umweltvorschriften, Normen und Regelwerke, die Einhaltung der naturschutzrechtlichen Vorgaben aus der Baurechtserlangung sowie die Vermeidung von Umweltschäden, den dadurch entstehenden Kosten und Zeitverzögerungen. In diesem Themenfeld hilft Ihnen Thomas Bauer. Dabei sind es nicht immer nur die großen Infrastrukturprojekte, sondern zunehmend auch kleinere Bauvorhaben, bei denen eine UBB eine wichtige Rolle spielt und die Auftraggeber vor möglichen Problemen und Kosten schützt.